Biographie


Ursula Hauser
erhielt ihre erste musikantische Ausbildung in der väterlichen Ländlerkapelle.
Die Studien am Konservatorium Zürich in Klavier, Schulgesang und Orgel schloss sie mit dem Orgel-Konzertdiplom "mit Auszeichnung" ab. In stetem Dialog mit dem Phänomen "Orgel" hat sie diesem Instrument neue, erfrischende Aspekte abgewonnen. Besonders intensiv beschäftigt sie sich mit der Musik des 19. Jahrhunderts. Felix Mendelssohns Orgelwerke wurden von ihr an der Ladegast-Orgel im Dom zu Schwerin eingespielt. (Doppel-CD unter dem Label „Querstand“);Alexander Guilmant sind zwei CDs gewidmet (St. Johann, Schaffhausen).
Unter dem Titel „Die leichte Muse und die Königin der Instrumente“ spielte sie verschiedene CDs ein mit Salon- und Unterhaltungsstücken aus der Zeit zwischen 1860 und 1930: Tonhalle Zürich, Schloss Tarasp, Grubenmannkirche Wädenswil. Eine Auswahl wurde kürzlich als Doppel-CD im Kamprad-Verlag (
www.vkjk.de) unter dem Label „Querstand“ neu aufgelegt. Am Institut für Kirchenmusik und an der Musikhochschule Zürich wirkte sie während vieler Jahre als Dozentin für Orgelspiel und Begleitpraxis. Mit dem von ihr gegründeten Kulturprojekt „Toggenburger Orgeltage“ gibt sie eigene Kenntnisse und Anregungen anderer weiter. Nach einer Tätigkeit von fast drei Jahrzehnten an der Grubenmannkirche Wädenswil, wo sie auch den Bau der neuen Orgel initiierte, ist Ursula Hauser heute Organistin an der Reformierten Kirche Egg/Zürich.
Die neue CD mit Werken aus der Sammlung „L’organiste moderne“ von L. J. A. Lefébure-Wély ist ein weiterer Ausdruck ihrer Leidenschaft für die Orgelmusik des 19. Jahrhunderts.
(www.ursulahauserorgel.ch)