Eines meiner liebsten Instrumente steht unweit der Ostseeküste in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Es wurde im Jahr der deutschen Reichsgründung 1871 unter der hohen Kuppel des Schweriner Doms eingeweiht. Die Orgel umfasst 84 klingende Register und 5200 Pfeifen und ist damit das grösste Werk des wirkungsmächtigen sächsischen Orgelbauers Friedrich Ladegast.
Beim Proben für die Einspielung der Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy habe ich mit der Schweriner Ladegast-Orgel eine besondere Freundschaft geschlossen. Seither besuche ich sie regelmässig und lasse mich von ihrem Farbenreichtum immer von Neuem begeistern.
2010 entstanden hier die Aufnahmen für meine neueste CD „L’organiste moderne“ mit Werken von L. J. A. Lefébure-Wely.



